Insel Hvar Teil III: Hvar (Stadt)

Hvar-Stadt ist die Stadt der Schönen und den Reichen. Einerseits merkt man das an den Preisen der Restaurants und vor allem beim flanieren an der Hafenpromenade an den prächtigen Yachten, die dort liegen. Solche Luxusyachten habe ich bisher noch nicht gesehen. Selbst wenn ich ab heute mein ganzes Geld anfange zu sparen das ich jemals verdiene – ausgenommen ich werde Erbe eines bisher Unbekannten oder den Königsweg durch Heirat nehme – werde ich mir niemals solch ein Boot leisten können. Und diese stehen im Hafen von Hvar-Stadt nicht vereinzelt!

Trotz dem „Glamour“ hat die Stadt kulturell einiges zu bieten.

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Insel Hvar Teil II: Stari Grad

In Stari Grad (Insel Hvar) war es echt spannend! Jedoch nicht die Stadt an sich, sondern den nahezu ungemütlichen Kontakt mit der Polizei! Alles fing so an:

Als ich kurz nach 19 Uhr in Stari Grad ankam, fing es schon leicht an zu dämmern und wollte auf schnellstem Wege zum Camp. Kaum am zuvor sorgfältig recherchierten Camp angekommen wundere ich mich, warum es so leer ist und alles so verlassen ausschaut. Ich irre umher, bis ich an der Rezeption ein Freßzettel sehe, dass ab dem 13.09.2014 der Campingplatz geschlossen ist. Ich war am 16.09.2014 dort. Na super.
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Insel Hvar Teil I: Jelsa

Jelsa… joar, ist so klein und unspektakulär, sodass dieses Örtchen nicht einmal in jedem Reiseführer zu finden ist – aber ist nun einmal die einzige Möglichkeit um von Bol (Brač) nach Hvar (Insel) zu kommen (ausgenommen man wählt den Umweg über das Festland/ Split). Von 14-17 Uhr ist auf der ganzen Insel erstmal Mittagspause angesagt – sowohl in den Souvenierläden als auch auf dem Campingplatz! Da läuft dann garnix.

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Exkurs: Zur Bademode 2014 an der kroatischen Adria

An den Stränden ist mir hier etwas ganz besonderes aufgefallen. Etwas, das ich zu Hause an den Baggerseen nicht beobachten konnte: Es gab eine Altersverschiebung in Sachen Bademode!
Früher, in meinem Jugendalter, haben alle so eine (weite) Badeshort getragen, selbst die „großen“ (deswegen wollte man sie ja tragen!). Nun tragen die „großen“ (zumindest am Strand) keine Badeshorts mehr. Es sind entweder die altmodischen „Eierquetscher“, wie diese früher liebevoll hießen (also normale Badehosen/ Slips), oder diese eng anliegenden, kurzen Badeshorts (also Slips mit ein wenig Knielänge – keine Ahnung welchen offiziellen Namen diese tragen). Das erstaunte mich sehr.
Aber das war nicht das einzige, das mir aufgefallen ist. Denn mittlerweile sind bei den ab(!) mitte 50er-Männern (also auch Rentner!) die jugendlichen Badeshorts angekommen – früher trugen diese nahezu ausnahmslos „Eierquetscher“.

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Insel Brač Teil II: Bol

Als ich in Sumartin auf den Bus nach Bol wartete geschah etwas, auf das ich schon die ganze Zeit gewartet habe: Ich traf auf einen Mann, schätzungsweise mitte 60, der mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf jüngere Buben stand. Er redete mich gleich auf deutsch mit seinem Bremer Dialekt an (irgendwie scheine ich ein typisch Deutscher zu sein, denn bisher wurde ich im Ausland immer sofort als Deutscher erkannt – aber das sind andere Geschichten!): „Hast aber viel Gepäck dabei!“ „Ja, bin auch lange auf Reisen…“ Anfangs dachte ich mir noch nicht viel dabei und erzählte halt. „Lass uns doch setzen und ein bisschen schnacken.“ (wir standen bis dahin).

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Exkurs: Zur Fauna (kroatischer) Campingplätze und Unterkünfte

Mir ist aufgefallen, dass es hier nicht nur eine unterschiedliche Verteilung der Nationen von Touristen gibt, sondern auch Campingplatz-/ regionenspezifische Tierarten; meist handelte es sich dabei um Insekten! Jetzt wo ich genauer darüber nachdenke: Vielleicht gibt es ja einen Zusammenhang von Nation der Touristen und Tierart…. wäre doch mal ein Thema für eine Abschlussarbeit im Fachbereich geografische Biologie (falls es sowas gibt) oder machen das Geoökologen?!

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Insel Brač Teil I: Sumartin und Selca

Es war mal wieder Regen, Gewitter und Sturm gemeldet. Also habe ich beschlossen, mir eine Privatunterkunft bzw. ein sog. „Sobe“ zu suchen. Ungewiss wo ich nächtigen werde, stieg ich in die Fähre von Makarska nach Sumartin. In der Hoffnung die gleichen nervigen Menschen, die dir ein Zimmer anbieten wollen, zu treffen, stieg ich aus der Fähre. Niemand da. Keiner der sein Zimmer vermieten will? Naja gut. Bin ich halt mal der Nase nach gelaufen, um nach einem Schild „Sobe“ ausschau zu halten. Ich sollte vielleicht noch dazu sagen: In Kroatien sind an jedem Haus, in dem (offiziell) etwas vermietet wird, blaue Schilder mit „Sobe“ und/oder „Apartement“ und/ oder „Haus“ angebracht. Darüber ist die Kategorie mit Sternen ausgedrückt. Weiterlesen

Makarska

Ich möchte mal die Textstelle zu Makarska in dem Reiseführer von M. Koeffler zitieren: „Der Reiseschriftsteller Alberto Fortis schrieb bereits im 18. Jh, Makarska sei die einzige dalmatinische Stadt ohne geschichtliche Denkmäler. Das ist sie in gewisser Weise bis heute.“

Es mag vielleicht sein, dass diese Stadt keine „richtigen“ Denkmäler besitzt, aber sehr schön und vor allem angenehm fand ich es dort schon.

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