Insel Hvar Teil III: Hvar (Stadt)

Hvar-Stadt ist die Stadt der Schönen und den Reichen. Einerseits merkt man das an den Preisen der Restaurants und vor allem beim flanieren an der Hafenpromenade an den prächtigen Yachten, die dort liegen. Solche Luxusyachten habe ich bisher noch nicht gesehen. Selbst wenn ich ab heute mein ganzes Geld anfange zu sparen das ich jemals verdiene – ausgenommen ich werde Erbe eines bisher Unbekannten oder den Königsweg durch Heirat nehme – werde ich mir niemals solch ein Boot leisten können. Und diese stehen im Hafen von Hvar-Stadt nicht vereinzelt!

Trotz dem „Glamour“ hat die Stadt kulturell einiges zu bieten.

Allen voran fällt die Festung Španjola über der Stadt ins Auge (hinter den Häusern ist ein Stück der Stadtmauer zu sehen):

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Unterhalb des Berges/ der Festung sieht man die Stadtloggia:

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Und selbst von der Hafenpromenade ist die Festung zu sehen. Links einer der Yachten der gehobenen Preisklasse…

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Deren Mauer ist überall in der Stadt/ Stadtrand zu sehen:

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Auch in den Gassen ist die Mauer der Festung sichtbar:

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Hier die Festung direkt von unten. Ein Besuch in der Burg wäre auch möglich gewesen, aber hätte wieder Eintritt gekostet. Brauchte noch Geld für die Unterkunft und die Fähre, bevor neues auf dem Konto landete!

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Auf dem Weg zum Rande der Burg geht man durch schmale steile Gassen…

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…und einen etwas anderen „Schlossgarten“:

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Oben angekommen hat man einen wahnsinns Blick auf ein paar Inselchen und rechts hinten die Insel Vis.

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Auch ein Blick auf die Häuser der Stadt (auf dem gegenüberliegenden Berg):

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Dem Ufer Richtung Süden entlang, gelangt man zu schönen Badebuchten. Im Hintergrund ist das Franziskanerkloster:

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Zurück Richtung Stadtmitte, ist das von 1612 erste kommunale Theater in Europa zu betrachten:

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Eine weitere Hauptattraktion der Stadt ist die Kirche Sv. Stjepan:

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Besonders Prachtvoll sind die Bronzetüren. Diese geben lokale Heiliglegenden von den Inseln und Szenen aus dem Leben Jesu wieder:

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Ein Panoramafoto von der Stadtmitte gegenüberliegenden Hafenbereich. Mittig fällt der Blick auf das Theater mit der dahinter liegenden Kirche Sv. Stjepan (Kirchturm sichtbar):

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Hinkommen: Von Stari Grad (sowie Jelsa) fahren regelmäßig Busse nach Hvar-Stadt. Autofähren gibt es keine, jedoch Katamarane – mir bekannt ist nur Milna und Split (aber sind sicher auch von anderen Inseln). Bus Stari Grad-Hvar(Stadt) ca. 30 KN (ca. 4,20 €); Fähre Hvar-Stadt-Split 55 KN (ca. 7,60 €). Auf dem Weg nach Hvar-Stadt hat man eine wunderbare Aussicht auf das (offene – also Blick ohne weitere vorgelagerte Inseln) Mittelmeer und echt traumhafete (Bade-) Buchten. Seinen Badeurlaub auf diesem Teil der Insel zu verbringen wird sicher ein Traum sein, aber dafür nicht ganz so billig wie in den anderen Teilen.

Unterkunft: Kaum am Busbahnhof ausgestiegen, stehen wieder diese nervigen Leute, die Mieter für ihr Apartement oder Zimmer suchen. Jetzt muss ich sagen, zum Glück hat mich einer angesprochen, der mir für 150 KN sein Apartement vermieten wollte. Einerseits war das zu teuer für mich und andererseits gab es Geldprobleme. Aber eine alte Dame hat das mitbekommen und mir für 60 KN (ca. 8,30 €) ein Zimmer angeboten Ursprünglich war die Übernachtung in dem ca. 5 Km entfernten Campingplatz Autocamp Mala in Milna geplant. Für die 60 KN hätte ich nicht einmal den Campingplatz bekommen und müsste noch 5 Km die Küste entlang laufen. Das Zimmer lag in einer 2-Zimmer WC/Bad Wohnung. Mein Zimmer hatte zwar nur ca. 7 qm, aber für den Preis völlig in Ordnung. Das andere Zimmer war etwas größer und hatte ein französisches Pärchen mit denen ich mir auch Bad/ WC teilen musste. Ob das ganze so legal war wo ich wohnte bezweifle ich, da sie nicht mein Personalausweis sehen wollte (i.d.R. wird der bis zur Abreise entweder einbehalten, es wird eine Kopie gemacht oder die Daten abgeschrieben).

Fazit: Trotz der gehobenen Gäste wirkt die Stadt nicht überheblich oder in Glamour strahlend. Eher wie eine gepflegte Stadt mit Kultur. Hvar-Stadt hat mir sehr gut gefallen und ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

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